Die Strafverfolgungsbehörden haben drei Männer, die an einer Auseinandersetzung beteiligt waren, die mit einer tödlichen Schießerei in einem Hotel in Petschersk bei Kiew endete, unter Verdacht gestellt. Dies teilt die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Zwei Einwohner der Region Odessa und ein Einwohner von Kiew wurden wegen des Verdachts auf Rowdytum, begangen von einer Gruppe von Personen, angezeigt (Teil 2 des Artikels 296 des Strafgesetzbuches der Ukraine)
Den Ermittlungen zufolge griffen am 23. November 2024 zwei Einwohner der Region Odessa in einem Hotel im Zentrum von Kiew einen Mann an, der dort mit seinem Freund, einem Soldaten, übernachtete. Die beiden Männer handelten offenbar aus Rowdytum. Ein weiterer Beteiligter, ebenfalls ein Kiewer, schlug dem Soldaten an diesem Abend ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden ging und das Bewusstsein verlor, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Die Staatsanwaltschaft erinnerte daran, dass an diesem Tag gegen 00:30 Uhr in dem Hotel ein heftiger Streit zwischen mehreren Männergruppen ausgebrochen war, der in eine Schlägerei eskalierte.
Einer der Beteiligten zog eine Waffe und eröffnete das Feuer. Dabei wurde ein Hotelbewohner getötet, sein Freund und ein Hotelwächter wurden im Brustbereich verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Wer steht bereits unter Verdacht?
Zuvor waren in diesem Fall zwei Einwohner von Dnipro und Wassylkiw wegen des Verdachts auf Rowdytum unter Verwendung von Schusswaffen angezeigt worden (Abs. 2 und 4 des Artikels 296 des Strafgesetzbuches der Ukraine). Einer von ihnen wird darüber hinaus auch des vorsätzlichen Mordes beschuldigt (Abs. 1 des Artikels 115 des Strafgesetzbuches der Ukraine).
Nun werden auch drei weitere Beteiligte des Konflikts des Rowdytums verdächtigt.
Früher
In einem Hotel in der Hauptstadt eskalierte ein Konflikt zwischen zwei Unternehmen zu einer Schießerei, bei der ein 27-jähriger Mann ums Leben kam.



