Mitten im Zentrum von Kiew, auf der Chreschtschatyk-Straße, kam es zu einer lauten Schlägerei zwischen drei jungen Männern. Alle drei waren betrunken, verhielten sich aggressiv und provozierten Passanten zu Auseinandersetzungen. Schließlich endete die Schlägerei mit der brutalen Misshandlung zweier Kiewer und der Festnahme der Angreifer.
Laut Angaben der Kiewer Polizei begann alles mit einem Angriff auf einen 21-jährigen Einwohner der Hauptstadt, der spät abends auf dem Heimweg war. Die jungen Männer gerieten zunächst in einen verbalen Streit und schlugen ihn anschließend mit den Fäusten.
Als ein weiterer Passant, ein 37-jähriger Mann, die Angreifer ansprach, richteten diese ihre Aggression gegen ihn. Er wurde zu Boden gestoßen und getreten, sodass er nicht mehr aufstehen konnte. Zeugen riefen die Polizei, und einer der Angreifer wurde noch am Tatort festgenommen. Die beiden anderen wurden kurze Zeit später verhaftet.
Den Ermittlungen zufolge sind alle drei Einwohner von Kiew und zwischen 19 und 22 Jahre alt. Bemerkenswert ist, dass zwei von ihnen bereits wegen ähnlicher Delikte vorbestraft sind.
Alle drei werden derzeit gemäß Artikel 296 Absatz 3 des ukrainischen Strafgesetzbuches verdächtigt – Rowdytum in Gruppenform unter Anwendung von Gewalt und Widerstand gegen Bürger, die die Straftat verhindern wollten. Die Strafe nach diesem Artikel sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.
Die Polizei betont die Unzulässigkeit von Aggressionen im öffentlichen Raum und fordert die Bürger auf, solche Vorfälle unverzüglich zu melden.

