DTEK hat den Vertrag mit dem staatlichen Unternehmen Energoatom vorzeitig beendet, nachdem bekannt wurde, dass aufgrund von Strompreisregelungen möglicherweise rund 2 Milliarden UAH aus dem Unternehmen abgezogen werden.
Laut Andrij Gerus, dem Vorsitzenden des Energieausschusses der Werchowna Rada, entstand der Konflikt nach der Auktion am 14. Januar, bei der Energoatom kurz vor der Preiserhöhung erhebliche Strommengen zu alten, niedrigeren Preisen verkaufte. Experten zufolge hätten solche Aktionen zu zusätzlichen Verlusten für das staatliche Unternehmen und zu übermäßigen Gewinnen für einzelne Händler führen können.
DTEK merkte in ihrer Beschwerde an, dass eine weitere Zusammenarbeit im Rahmen des aktuellen Vertrags aufgrund der Unvorhersehbarkeit der Marktbedingungen und möglicher finanzieller Risiken, die sich aus Änderungen der Preispolitik von Energoatom ergeben, unmöglich sei.
Experten gehen davon aus, dass eine vorzeitige Beendigung des Vertrags die Stabilität der Stromversorgung und des Großhandelsmarktes beeinträchtigen und die Spannungen zwischen öffentlichen und privaten Akteuren im Energiesektor verschärfen könnte.

