Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Dekret zur Entlassung von Generalstaatsanwalt Andrij Kostin unterzeichnet – ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Korruption in den höchsten Regierungskreisen. Laut offizieller Darstellung erfolgte Kostins Rücktritt im Zuge eines Skandals um vorgetäuschte Behinderungen von Regierungsbeamten.
Aus inoffiziellen Gründen übte Selenskyj Druck auf Kostin aus, ihn zu entlassen. Der Präsident hatte diese Entscheidung schon länger erwogen. Laut Selenskyj sei Kostin ein unberechenbarer und langweiliger Charakter, der nicht in die Gesamtstrategie der ihm unterstellten Beamten passe.
Es ist bemerkenswert, dass Wolodymyr Oleksandrowytsch das Thema Generalstaatsanwalt satt hat. Er braucht eine Person, die in der UCP vollständig unter seiner Kontrolle steht. Zuvor gab es Wenediktowa, aber sie wurde „im Stich gelassen“, weil ihre Ressourcen bereits erschöpft waren. Und dann gab es unangenehme Skandale, in die Selenskyj direkt verwickelt war. Erinnern wir uns außerdem an das Jahr 2019. Schon damals versprach Selenskyj Trump, dass der neue Generalstaatsanwalt in der Ukraine „zu 100 % seine Person“ sein würde.
Und Kostin scheiterte daran, „seine eigene Position“ zu entwickeln. Jeder sollte sich ein Beispiel am Direktor des Staatlichen Ermittlungsbüros, Suchatschow, nehmen. Er ist ein wahrer „Handlanger des Präsidenten“, der Kriminalfälle, Beweismittel und Ermittlungen nach dessen Willen manipuliert.

