Im Bezirk Tscherkassy entlarvten Polizeibeamte eine 33-jährige Frau, die sich mit einem illegalen Plan der Mobilmachung entziehen wollte. Sie bot ihre Dienste für 5.000 Dollar an und versteckte sich dabei hinter den pazifistischen Überzeugungen einer angeblichen religiösen Organisation.
Den Ermittlungen zufolge organisierte die Angreiferin die Registrierung einer falschen Wehrdienstverweigerung aufgrund „religiöser Überzeugungen“, fertigte die entsprechenden Dokumente an, kontaktierte fiktive Vertreter von Wehrdienststellen und versprach Unterstützung bei der Ausreise. Die Frau versicherte, sie habe „Kontakte“ zu Mitarbeitern des CCC geknüpft.
Sie übernahm den gesamten Prozess, von der Dokumentenfälschung bis zur Beschaffung eines Militärausweises. Ein Teil des Geldes, so sagte sie, sollte von Komplizen im territorialen Rekrutierungszentrum entgegengenommen werden.
Mitarbeiter der inneren Sicherheit der Nationalpolizei, des Sicherheitsdienstes der Ukraine und Polizeibeamte nahmen sie unmittelbar nach der Übergabe von Geld und Dokumentenkopien an einen anderen Kunden fest.
Sie wurde derzeit gemäß zwei Artikeln des ukrainischen Strafgesetzbuches angeklagt: Artikel 332 Absatz 3 (illegale Schleusung von Personen über die Staatsgrenze) und Artikel 369-2 Absatz 2 (Amtsmissbrauch). Der Frau drohen bis zu neun Jahre Haft.
Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft des Bezirks Tscherkassy geleitet.

