Der Sommer ist nicht nur Urlaubszeit, sondern auch eine echte Belastung für den Körper. Bei hohen Temperaturen muss er Höchstleistungen erbringen, daher ist eine ausgewogene Ernährung wichtig.
Was man bei heißem Wetter essen kann
Die wichtigste Regel lautet: Vermeiden Sie schwere, fettreiche Speisen. Gerichte wie Fast Food, frittiertes Fleisch, geräuchertes Fleisch oder süßes Gebäck erschweren nur die Verdauung und erhöhen die Körpertemperatur von innen. Scharfe Gewürze hingegen können überraschenderweise das Gegenteil bewirken: Sie regen das Schwitzen an, was zu einer Kühlung der Haut führt.
Idealerweise sollte Ihre Sommerernährung Folgendes beinhalten:
-
mageres Fleisch (gekocht oder gebacken ohne Fett);
-
Gemüse mit hohem Wassergehalt (Gurken, Tomaten, Paprika, Sellerie, Spinat);
-
Früchte und Beeren (Wassermelone, Erdbeeren);
-
fermentierte Milchprodukte (Kefir, Naturjoghurt ohne Zucker);
-
kalte Suppen (Okroschka, kalter Borschtsch);
-
Getreide, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse.
Aber man sollte bei der Hitze auf keinen Fall zu viel essen – das belastet den Körper unnötig. Wenn Sie keinen Appetit haben, sollten Sie sich nicht dazu zwingen, aber auch keine Mahlzeiten ganz auslassen. Es ist besser, das Mittagessen in zwei Teile zu teilen: zuerst eine leichte Suppe oder einen Salat, dann ein Gericht mit Eiweiß.
Seien Sie vorsichtig mit Eiscreme: Wenn sie zu kalt und süß ist, kann sie im Hals schmerzen, enthält zu viel Zucker und Fett und kühlt nur kurzzeitig ab.
Wie man im Sommer richtig Wasser trinkt
Der Körper verliert viel Flüssigkeit, daher ist es wichtig, die Flüssigkeitsreserven ständig wieder aufzufüllen. Das Gesundheitsministerium rät, auf das Durstgefühl zu achten, insbesondere aber auf Kinder – sie bemerken ihren Durst möglicherweise nicht.
Dunkler Urin ist ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel. Wenn er nicht hellgelb ist, sollten Sie Wasser trinken.
Was man trinken sollte
-
Die beste Wahl ist reines Trinkwasser. Ohne Aromen, Salz, Kohlensäure oder Zucker.
-
Wer es etwas „schmackhafter“ mag, kann etwas Zitronen- oder Beerensaft hinzufügen. Aber Vorsicht – auch natürliche Säfte enthalten viel Zucker.
-
Verzichten Sie auf abgepackte Säfte und zuckerhaltige Limonaden: Sie liefern nur zusätzliche Kalorien und dehydrieren den Körper noch mehr.
-
Kaffee sollte man nur in Maßen genießen – er wirkt harntreibend. Dasselbe gilt für Alkohol – seine Wirkung kann bei Hitze besonders schädlich sein.
-
Nützlich sind fermentierte Milchgetränke (Ayran, Molke), Beerengetränke und zuckerfreie Kompotte.
Und keine Angst vor heißem Tee! Paradoxerweise kann grüner oder schwarzer Tee in Maßen genossen den Körper durch die Anregung des Schwitzens kühlen. Nur keinen Zucker hinzufügen.
Zu kalte Getränke sind keine Option. Sie können bei empfindlichen Menschen Magenkrämpfe oder sogar Herzprobleme verursachen. Am besten trinkt man Wasser bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt.

