In Kępno (Woiwodschaft Großpolen) haben polnische Polizeibeamte einen 24-jährigen Ukrainer festgenommen, der verdächtigt wird, ein 14-jähriges ukrainisches Mädchen ermordet zu haben. Der Vorfall ereignete sich am 29. Januar in einem Wohnhaus.
Laut lokalen Medienberichten bemerkten Nachbarn, wie Wasser aus der Wohnung strömte und die unteren Stockwerke überflutete. Da die Wohnung verschlossen war, alarmierten die Nachbarn die Polizei. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten die Leiche des Mädchens ohne Lebenszeichen. Die Mutter des Mädchens war zum Zeitpunkt des Unglücks bei der Arbeit.
Eine gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass die Todesursache Strangulation war. Im Prozess gestand der Angeklagte den Mord und erklärte, dass es zu einem Streit mit dem Mädchen gekommen sei.
Das Bezirksgericht in Kempno hat die dreimonatige Untersuchungshaft des Verdächtigen angeordnet. Ihm droht eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslänglich.

