In Kiew haben die Strafverfolgungsbehörden die Voruntersuchung zum Verkauf von Falschgeld abgeschlossen und Anklage erhoben. Die Angeklagten sind zwei 23-jährige Männer – ein Student einer Kiewer Universität und ein ehemaliger Polizist.
Den Ermittlungen zufolge organisierten die jungen Männer einen Betrug zum Verkauf gefälschter Dollar. Sie verkauften die Falschgeldscheine zum halben Nennwert. Konkret musste der Käufer für 1.000 gefälschte Dollar 500 echte Dollar bezahlen.
Die Strafverfolgungsbehörden stellten fest, dass die Verdächtigen 2.000 gefälschte Dollar an einen Kiewer Einwohner verkauft hatten. Nachdem der Verkauf dokumentiert worden war, wurden sie überführt und ein Strafverfahren gemäß dem Paragraphen eingeleitet, der die Haftung für den illegalen Besitz, Transport und Verkauf von gefälschten Devisen regelt.
Die Anklage wurde nun dem Gericht vorgelegt. Im Falle einer Verurteilung droht den Männern eine Freiheitsstrafe von fünf bis zehn Jahren sowie die Einziehung ihres Vermögens.

