In Iwano-Frankiwsk leistete ein Wehrpflichtiger während einer Patrouille Widerstand gegen Vertreter des Zentralkomitees der Streitkräfte (ZK) und der Polizei und biss einen Soldaten in dessen verletztes Bein. Dies teilte das Rekrutierungs- und Sozialzentrum Iwano-Frankiwsk mit.
Der Vorfall ereignete sich am 9. April während einer gemeinsamen Patrouille von Militär und Polizei. Im Rahmen einer Routinekontrolle wurde der 36-jährige Oleksiy S., der sich als Einwohner der Region Cherson herausstellte, angehalten.
Der Mann reagierte aggressiv auf die rechtmäßige Aufforderung, seine Wehrdienstdokumente vorzuzeigen – er leistete körperlichen Widerstand. Wie das CCC berichtete, biss er den Soldaten ins Bein, das zuvor im Kampf verletzt worden war.
Anschließend versuchte der Mann zu fliehen und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Er wurde festgenommen und zum Rekrutierungs- und Sozialzentrum des Bezirks gebracht, um sich einer militärmedizinischen Untersuchung zu unterziehen.
Es stellte sich heraus, dass der Inhaftierte aus der Region Cherson nach Iwano-Frankiwsk gekommen war, sich aber an seinem neuen Wohnort nicht zum Militärdienst gemeldet hatte und auch keine Militärregistrierungspapiere bei sich trug.
Die CCC wies darauf hin, dass gemäß ukrainischer Gesetzgebung ein Wohnsitzwechsel eine Benachrichtigung der CCC und des Joint Ventures sowie eine Registrierung erfordert.
Das Rekrutierungszentrum betonte, dass das Vorgehen des Soldaten, der während der Festnahme Gewalt anwandte, rechtmäßig und im Einklang mit Artikel 22 des ukrainischen Gesetzes „Über die Statuten der Streitkräfte der Ukraine“ gewesen sei. Fälle von Angriff oder körperlichem Widerstand sehen das Recht auf Selbstverteidigung und den Einsatz von Spezialmitteln vor.

