Im Charkiwer Stadtteil Saltivskyi ereignete sich ein schwerer Notfall: Im Verlauf eines Streits warf einer der Männer eine RGD-5-Handgranate von einem Balkon. Ein 34-jähriger Mann wurde dabei verletzt. Die Polizei nahm einen 43-jährigen Tatverdächtigen fest, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet.
In Charkiw wurde ein Mann festgenommen, weil er während eines verbalen Streits eine Handgranate von einem Balkon auf einen anderen geworfen hatte. Die KORD war beteiligt, wie die Polizeidirektion der Region Charkiw mitteilte.
Der Vorfall ereignete sich im Bezirk Saltiv.
„Ein 43-jähriger Angreifer warf, während er sich auf dem Balkon seiner Wohnung befand und mit einem 34-jährigen Mann, der in der Nähe des Hauses stand, in einen verbalen Streit geriet, eine RGD-5-Handgranate nach ihm. Durch die Explosion erlitt das Opfer Splitterverletzungen an Rücken und Beinen“, berichtete die Polizei.
Das Notfallteam brachte ihn Berichten zufolge ins Krankenhaus. „Die Sanitäter leisteten dem Opfer rechtzeitig qualifizierte Hilfe und retteten ihm das Leben“, so die Polizei.
„Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurde ein Polizeieinsatz eingeleitet. Die Spezialeinheit KORD nahm den Täter fest. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Mann handelte, der bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten und Drogenhandel verurteilt worden war“, so die Polizei.
Die Polizei beschlagnahmte die Munitionsreste und schickte sie zur Untersuchung ein.
Der Verdächtige wurde gemäß Artikel 208 der ukrainischen Strafprozessordnung festgenommen und wegen unerlaubten Umgangs mit Waffen, Munition oder Sprengstoffen (Artikel 263 Absatz 1) sowie versuchten Mordes (Artikel 115 Absatz 2) desselben Strafgesetzbuches angeklagt. Die Strafe sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren vor.
Die Ermittlungen dienen der Klärung der Herkunft der Munition.


