In Kiew nahm die Polizei einen Mann fest, der in einem Hostel während eines Streits mit seinem Mitbewohner eine Handgranate gezündet hatte. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar in der Zhylianska-Straße.
Laut Angaben der Kiewer Polizei kam es zwischen zwei Hostelbewohnern zu einem Streit. Beide Männer waren erst kürzlich in Kiew angekommen und tranken gemeinsam, woraufhin der Konflikt eskalierte. Einer der Männer zog eine Handgranate und warf sie nach dem anderen. Glücklicherweise konnte sich das Opfer, ein 42-jähriger Mann, in einem Nebenraum verstecken, und niemand wurde verletzt.
Die Polizei nahm den 27-jährigen Verdächtigen umgehend fest und informierte ihn über den Verdacht. Auf Antrag der Ermittler wird der Mann in Untersuchungshaft genommen. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Die Polizei führt weitere Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls durch und versucht, die Herkunft des Sprengsatzes zu ermitteln.

