Mitarbeiter des staatlichen Ermittlungsbüros entlarvten einen Polizeibeamten aus der Region Kiew, der einen illegalen Vorteil in Höhe von 10.000 US-Dollar erhalten und Beihilfe zum illegalen Anbau von Betäubungsmitteln geleistet hatte.
Laut dem staatlichen Ermittlungsbüro bot eine Gruppe von Drogenhändlern aus der Region einem Polizisten an, ihre Cannabis-Anbauaktivitäten zu vertuschen. Der Polizist verlangte dafür 10.000 US-Dollar.
Der Polizeibeamte wurde festgenommen und wegen des Verdachts der Begehung von Straftaten gemäß Artikel 368 Absatz 3, Artikel 27 Absatz 5 und Artikel 310 Absatz 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches angezeigt. Diese Verstöße sehen eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren und die Einziehung von Vermögenswerten vor. Dem Verdächtigen wird außerdem Beihilfe zum illegalen Anbau von Cannabis durch vorherige Absprache vorgeworfen.
Die Person, die das Bestechungsgeld gezahlt hat, steht im Verdacht, gemäß Artikel 369 Absatz 3 und Artikel 307 Absatz 3 des Strafgesetzbuches der Ukraine einen unrechtmäßigen Vorteil gewährt und illegal mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.
Aktuell werden die Wohnungen der Verdächtigen durchsucht, wobei Mobiltelefone und Tonaufnahmen sichergestellt werden. Das Gericht hat für den Polizeibeamten eine 24-stündige Hausarrestmaßnahme angeordnet.

