Ein Pseudo-Freiwilliger erpresste Tausende von Hrywnja von Angehörigen des Militärs

Eine 42-jährige Frau wurde in Czernowitz festgenommen, weil sie Angehörige vermisster Soldaten betrügerisch erpresst hatte. Sie hatte gefälschte Profile in sozialen Medien erstellt und sich als Freiwillige ausgegeben, die versprach, bei der Suche nach Angehörigen an der Front zu helfen.

Den Ermittlungen zufolge gab die Betrügerin an, das Militär befinde sich in der sogenannten „Grauzone“ und benötige dringend eine Evakuierung. Unter dem Vorwand, die Spendensammlung für den Transport abzuschließen, forderte sie Geld, erfand neue Umstände und setzte die Opfer emotional unter Druck. Eines der Opfer war eine 50-jährige Einwohnerin der Region Tscherniwzi, die ihren Ehemann suchte. Insgesamt überwies das Opfer mehr als 11.000 Hrywnja an die Betrügerin.

Um die Ermittlungen zu erschweren, nutzte die Täterin mehrere Bankkonten, von denen sie Bargeld abhob. Wegen Betrugs wurde sie von den Strafverfolgungsbehörden gemäß Artikel 190 Absatz 4 des ukrainischen Strafgesetzbuches – der Erlangung fremden Eigentums durch Täuschung unter Verwendung elektronischer und Computertechnologie – zur Verdächtigen erklärt. Der Frau drohen bis zu acht Jahre Haft.

Die Strafverfolgungsbehörden untersuchen außerdem ihre mögliche Beteiligung an mindestens fünf ähnlichen Betrugsfällen.

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