In der ukrainischen Region Mykolajiw haben die Ermittler eine neue Masche aufgedeckt, mit der Scheinehen geschlossen wurden, um dem Wehrdienst in den Streitkräften des Landes zu entgehen. Laut Bericht steht ein 28-jähriger Einwohner der Region im Verdacht, diese kriminelle Machenschaft organisiert zu haben.
„Ein 28-jähriger Einwohner der Region Mykolajiw entwickelte einen kriminellen Plan, um sich dem Wehrdienst zu entziehen, indem er Scheinehen mit behinderten Frauen einging“, berichtete die Polizei der Region Kiew auf Telegram.
Laut Polizeiangaben wurde festgestellt, dass „der Täter Männern angeboten hat, Menschen mit Behinderungen zu heiraten, um die illegale Einschleusung von Flüchtenden über die ukrainische Staatsgrenze zu erleichtern.“.
Die Frau bot, wie bereits erwähnt, ihre Dienste gegen eine finanzielle Vergütung über den Telegram-Kanal an.
„Nachdem die Eheschließung registriert worden war und sie eine illegale Geldprämie von 5.000 Dollar erhalten hatte, wurde die Angeklagte von Polizeibeamten festgenommen und in eine vorläufige Haftanstalt gebracht. Beweismittel wurden sichergestellt“, berichtete die Polizei.
Die Täter wurden unter Verdacht angezeigt (Artikel 332 Absatz 3 des ukrainischen Strafgesetzbuches). Die Voruntersuchung läuft noch. Ihr drohen bis zu neun Jahre Haft.

