In der Region Ternopil ereignete sich Ende Oktober ein tragisches Unglück: Eine Großfamilie wurde durch vergiftete Pilze getötet, wobei ein dreijähriges Mädchen und ihr Vater ums Leben kamen. Dies teilte die Polizei der Region Ternopil mit.
Der Vorfall ereignete sich in Kopychyntsi. Am 27. Oktober sammelte der Vater Pilze und bereitete das Essen für die gesamte Familie zu, außer für die Mutter. Am selben Abend verschlechterte sich der Zustand der Kinder, doch die Mutter suchte erst am 30. Oktober ärztliche Hilfe auf. Fast die gesamte Familie musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, darunter acht Kinder im Alter von drei bis dreizehn Jahren, sieben davon Geschwister, sowie die Mitbewohnerin der Mutter.
Die schwersten Fälle bei Kindern wurden in medizinische Einrichtungen in Lwiw überwiesen. Leider verstarb am 1. November der Vater der Familie und am darauffolgenden Tag das 2021 geborene Mädchen. Trotz der Operation konnte ihr Leben nicht gerettet werden.
Aktuell werden noch sieben Kinder in Kiew behandelt, ihr Zustand wird als stabil, aber ernst eingeschätzt.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren gemäß Artikel 166 (vorsätzliche Vernachlässigung der Aufsichtspflicht gegenüber einem Kind) und 115 mit dem Vermerk „Unfall“ des ukrainischen Strafgesetzbuches ein. Die Tragödie wurde zu einer bitteren Mahnung an die Gefahren des Konsums von Wildpilzen und die Notwendigkeit, in solchen Angelegenheiten Vorsicht walten zu lassen.

