Die Senkung des Wehrpflichtalters wird den ukrainischen Streitkräften helfen, aber nicht entscheidend sein

Analysten betonen die Wichtigkeit der westlichen Militärhilfe für die ukrainischen Verteidigungskräfte an der Front.

Die Senkung des Wehrpflichtalters von 27 auf 25 Jahre wird der ukrainischen Armee helfen, bestehende Einheiten wiederaufzubauen und zu modernisieren sowie neue aufzustellen. Laut dem Institut für Kriegsstudien (ISW) ist jedoch die Unterstützung westlicher Verbündeter notwendig, um alle mobilisierten Soldaten umfassend zu versorgen.

Experten weisen darauf hin, dass die Senkung des Mobilisierungsalters nur eine der Maßnahmen ist, die die Ukraine im Rahmen der Schaffung eines nachhaltigen Mechanismus zur Mobilisierung von Streitkräften im Kriegsfall erwägt.

Die Ukraine wird jedoch alle mobilisierten Truppen bewaffnen müssen. Verzögerungen bei der Bereitstellung von Militärhilfe und westlicher Unterstützung könnten den Wiederaufbau und die Aufstellung neuer Militäreinheiten in der Ukraine verlangsamen.

Laut ISW ist die finanzielle Unterstützung aus dem Westen ein Schlüsselfaktor für die Stärkung der Kampfkraft der ukrainischen Armee.

Zur Erinnerung: Am 2. April unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Gesetz über die Mobilmachung ab 25 Jahren sowie den Gesetzentwurf Nr. 10062 über das elektronische Konto eines Wehrpflichtigen.

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