Einzelheiten zum schockierenden Mord an einem Ausländer in Kiew

Vier Männer ermordeten in Kiew einen 29-jährigen Ausländer auf brutale Weise, um an seine Bitcoins im Wert von fast 7 Millionen Hrywnja zu gelangen, wie die Kiewer Polizei mitteilte, die eine Untersuchung des Falls eingeleitet hat.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Solomyanskyi. Anwohner hörten Schreie und beobachteten, wie mehrere unbekannte Männer eine Person schlugen und gewaltsam in ein Auto zerrten. Die Polizei erhielt diese Information gegen Mitternacht und leitete daraufhin umgehend eine Sonderaktion zur Fahndung und Festnahme der Entführer ein.

Die Polizei hat vier Männer im Alter von 24 bis 29 Jahren identifiziert, die an der Entführung beteiligt waren. Sie hatten die Tat im Voraus geplant, da sie wussten, dass das Opfer Bitcoins besaß. Als das Opfer auf dem Heimweg war, griffen die Täter ihn an, schlugen ihn und zerrten ihn gewaltsam in ein Auto. Sie brachten ihn zu einem verlassenen Gebäude in der Region Kiew, wo sie ihn zwangen, die Kryptowährung auf ihre Wallet zu überweisen. Anschließend erdrosselten sie den Mann und vergruben seine Leiche im Wald. Um die Spuren der Tat zu verwischen, wechselten sie die Kennzeichen und das Aussehen des Autos aus.

Dank des schnellen Eingreifens der Polizei konnten alle vier Täter festgenommen werden. Die Ermittler untersuchen den Fall gemäß vier Artikeln des ukrainischen Strafgesetzbuches: vorsätzlicher Mord aus eigennützigen Motiven, Raub, Freiheitsberaubung durch eine organisierte Gruppe und Verschleierung einer Straftat. Alle Festgenommenen wurden über den Tatverdacht informiert und vom Gericht ohne Möglichkeit einer Freilassung gegen Kaution in Untersuchungshaft genommen. Ihnen droht lebenslange Haft.

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