Beamte des Bildungsministeriums der Podilischen Regionalverwaltung in Kiew müssen sich wegen Veruntreuung von Haushaltsmitteln bei der Beschaffung von Schulunterständen vor Gericht verantworten. Laut Ermittlungen beläuft sich der Schaden auf 675.000 Hrywnja.
Der Leiter der Bildungsabteilung wird wegen Veruntreuung von Geldern beim Kauf von LED-Lampen und Laternen für Notunterkünfte im Jahr 2022 angeklagt. Der Gesamtschaden in diesem Fall belief sich auf 406.000 Hrywnja.
Dem Beamten wird außerdem vorgeworfen, im selben Jahr bei der Anschaffung von Verlängerungskabeln für Schulunterstände Haushaltsmittel veruntreut zu haben. Laut den Ermittlungen belief sich der Schaden auf 131.000 Hrywnja.
Außerdem genehmigte der Hauptbuchhalter des Bildungsministeriums der Regionalverwaltung Podil die Zahlung von Einweggeschirr für Unterkünfte von Bildungseinrichtungen zu überhöhten Preisen für den Zeitraum von März bis April 2023. Der entstandene Schaden beläuft sich auf 138.000 Hrywnja.
Die Ermittlungen deuten auf systematische Verstöße bei Beschaffungsvorgängen hin, die ohne ordnungsgemäße Kontrolle durchgeführt wurden und zu erheblichen Verlusten von Haushaltsmitteln führten. Die Gerichtsverfahren in diesen Fällen dauern an, und den Verantwortlichen droht eine Anklage wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder.

