Ukrainische Straßentransportunternehmen können weiterhin ohne Sondergenehmigungen Gütertransporte in EU-Länder durchführen. Die sogenannte „visumfreie Transportregelung“ wurde bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Dies gab der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal nach Gesprächen in Brüssel bekannt.
„Dies ist die vierte Verlängerung des Abkommens, was seine Effektivität und Effizienz beweist. Die ukrainischen Exporte auf dem Landweg in die EU stiegen um 42 %, die Importe in die Ukraine um 37 %“, schrieb Schmyhal in seinem Telegram-Kanal.
Vizepremierminister Oleksiy Kuleba betonte, dass es sich hierbei um eine offizielle Verlängerung der Liberalisierung des Güterverkehrs zwischen der Ukraine und der Europäischen Union handle. Laut Kuleba sei diese automatische Verlängerung durch die effektive Zusammenarbeit zwischen der ukrainischen Seite und der Europäischen Kommission möglich geworden.
„Das sind wichtige Neuigkeiten für ukrainische Fluggesellschaften, Exporteure und die gesamte Wirtschaft“, bemerkte Kuleba.
„Visafreies Reisen im Transportbereich“ ist eine Form der sektoralen Integration der Ukraine in den europäischen Binnenmarkt. Laut Schmyhal ist dies nicht nur ein praktisches Instrument für Unternehmen, sondern auch eine Voraussetzung für die Vollmitgliedschaft der Ukraine in der EU.
Die ukrainische Seite dankte den europäischen Partnern für die Unterstützung, die sie in dieser schwierigen Zeit für die Ukraine weiterhin leisten.

