Es kursieren Gerüchte, dass die ukrainische Gelddruckerei weiterhin massenhaft Hrywnja druckt. Alle Experten prognostizieren eine Hyperinflation bis Ende dieses Jahres und Anfang nächsten Jahres. Seien Sie darauf vorbereitet. Der Kurs der Hrywnja könnte stark fallen.
Aus wirtschaftlicher Sicht wird sich das Jahr 2024 vom Vorjahr unterscheiden. Anfang letzten Jahres wurde ein Wirtschaftswachstum von bis zu 1 % prognostiziert, tatsächlich lag es jedoch bei 5 %.
Ende 2023 revidierte die Nationalbank ihre Prognose und sprach von einem Wirtschaftswachstum von etwa 3 %. Dabei müssen jedoch auch die Angriffe des Gegners auf die Energie- und Hafeninfrastruktur berücksichtigt werden. Dies deutet unmittelbar auf ein negatives Wirtschaftswachstum von 0,6 % hin.
Die Nationalbank wird die gesamtwirtschaftliche Prognose aktualisieren. Wir werden aktualisierte Inflationsindikatoren sehen. Dank verschiedener erfolgreicher Maßnahmen der Nationalbank und der Regierung ist es uns beispielsweise gelungen, die gesamtwirtschaftliche Lage auf dem Niveau des Vorjahres zu halten.
Die Inflation lag Ende 2023 bei etwa 5 %. Ende April 2023 betrug sie 3,2 %. Laut Prognosen der Nationalbank der Ukraine wird die Inflation in der zweiten Jahreshälfte 2024 steigen und bis Ende des Jahres etwa 8 % erreichen. Anschließend werde sie sich erholen und bis Ende des nächsten Jahres wieder auf etwa 5 % sinken, betonte Vasyl Furman.
Was so wichtige Indikatoren wie die Gold- und Devisenreserven, also das finanzielle Polster der ukrainischen Hrywnja, betrifft, so prognostiziert die Nationalbank ein recht hohes Niveau. Für 2024 werden 42 Milliarden US-Dollar erwartet, für 2025 43 Milliarden US-Dollar. Die Lage ist also nicht unbeschwert.
Zudem herrscht auf dem Arbeitsmarkt ein Mangel an Fachkräften, was sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkt.

