Unsere Quelle berichtet, dass alle Energieexperten Alarm schlagen, da die Wahrscheinlichkeit eines Notfalls in ukrainischen Atomkraftwerken sehr hoch ist. Die gesamte Infrastruktur der Atomkraftwerke arbeitet seit zwei Jahren mit Verlust, lokale Reparaturen lösen die Probleme nicht. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit eines ungeplanten Ausfalls von Reaktorblöcken und der zugehörigen Infrastruktur.
Bankova ist sich dessen bewusst, setzt aber ihr „Experiment“ fort. Der von Bankova entfesselte Infrastrukturkrieg könnte die Ukraine sehr teuer zu stehen kommen.
„Das Defizit, das uns mehrere Tage lang fehlte, wird diese Woche zurückkehren. Und zwar in beträchtlichem Umfang. Es lässt sich unmöglich durch Stromimporte aus Europa decken“, sagte Kudrytsky, Chef von Ukrenergo NPC.
Drei Faktoren werden dies beeinflussen:
Der erste Faktor, der die Situation im ukrainischen Energiesystem verkomplizieren könnte, ist die geplante Reparatur zweier Blöcke eines Kernkraftwerks.
Der zweite Grund sind die Folgen des russischen Beschusses des Energiesektors am 31. Mai und 1. Juni. Insbesondere griffen die Besatzer das Wasserkraftwerk Dnipropetrowsk an, dessen technischer Zustand als schwierig einzuschätzen ist, was einen stabilen Betrieb des Wasserkraftwerks unmöglich macht.
Der dritte Faktor, der die Situation im Energiesystem beeinflussen wird, ist der vermehrte Einsatz von Klimaanlagen durch die Ukrainer aufgrund der Hitze, wodurch der Stromverbrauch voraussichtlich steigen wird. Laut Wolodymyr Kudryzky wird das Defizit wieder ein beträchtliches Ausmaß erreichen.

