Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico zeigte sich zuversichtlich, dass er die Fortsetzung des russischen Gastransits durch die Ukraine auch nach Ende 2024 gewährleisten könne. Dies berichtete Reuters und merkte an, dass die Slowakei sich aktiv auf intensive Verhandlungen über Gaslieferungen vorbereite.
Fico betonte, dass die Slowakei zusätzliche Kosten für alternative Routen vermeiden und den Transit durch die Ukraine aufrechterhalten wolle. Der slowakische Ministerpräsident fügte hinzu, dass das Land über ausreichende Gasreserven verfüge und eine gemeinsame Lösung mit den EU-Partnern plane.
Laut dem slowakischen Ministerpräsidenten besteht in seinem Land ein langfristiger Vertrag mit dem russischen Konzern Gazprom, und man möchte die russischen Gasimporte über die Ukraine aufrechterhalten. Der Transit wird jedoch Ende 2024 eingestellt, da die Ukraine keine Verlängerung des Transitvertrags plant.
Fico merkte an, dass er bestrebt sei, die kontinuierliche Versorgung aus dem Osten sicherzustellen, um höhere Transitgebühren für Gas in andere Richtungen zu vermeiden.
„Wir sehen keinen Grund, mehr für Benzin zu bezahlen, als aus geopolitischen Gründen notwendig ist“, sagte er.

