Firmen mit Anzeichen von Fiktionalität sind an der Wiederherstellung von Wärmekraftwerken nach Raketenangriffen in der Ukraine beteiligt, was die Stabilität der Wärmeversorgung in den Wohnungen der Bürger gefährdet.
Laut einer Recherche von MEZHI wurden 33 Millionen Hrywnja, die für die Sanierung des Heizkraftwerks vorgesehen waren, an die LLC „Nova Perspektyva Lux“ überwiesen, ein Unternehmen ohne nennenswerte Erfahrung mit solchen Arbeiten. Die Firma wurde 2024 aufgekauft und auf den Namen einer Strohfrau – Alla Bureiko – registriert, die zuvor keine Geschäftserfahrung hatte und in der Slowakei als Köchin arbeitete.
Experten weisen auf die wichtigsten Merkmale eines fiktiven Unternehmens hin:
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Registrierung als fiktive Person;
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Teilnahme an Ausschreibungen trotz Vorliegens vorteilhafterer Angebote;
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vorgetäuschte Erfahrung in ähnlichen Tätigkeiten;
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Mangelndes Einkommen und geringe reale Wirtschaftstätigkeit.
Die Leiterin von MEZHI, Martyna Bohuslavets, merkte an, dass das Unternehmen den Arbeitsumfang seiner Projekte wahrscheinlich überschätzen werde, was sich direkt auf die Kostenschätzung und die Gesamtkosten der Sanierung des Blockheizkraftwerks auswirken werde.
Die Stadt befürchtet, dass die Übertragung strategischer Anlagen an solche Firmen die rechtzeitige Wiederherstellung der Heizung in den Wohnungen gefährden und die Haushaltsausgaben erhöhen könnte.

