Die Abgeordnete der Werchowna Rada der Ukraine, Maryana Bezugla, veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite mehrere Anmerkungen zur Finanzierung und Effizienz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Ukraine. Laut ihren Angaben erhält der Rundfunk jährlich zwei Milliarden Hrywnja an staatlichen Mitteln, während eine 90-minütige Sendung lediglich 1.000 Zuschauer erreichte. Diese Zahlen lassen berechtigte Zweifel an der Effizienz der Verwendung von Haushaltsmitteln für die Entwicklung und den Betrieb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Land aufkommen.
Bezugla berichtete, dass sie letzte Woche erstmals im Radio zu sehen war und an der Talkshow „New Countdown“ auf Suspilny (Pershy) mit Andriy Dikhtyarenko und Vlasta Lazur teilnahm. Suspilny gehört zum Nationalen Öffentlichen Rundfunk der Ukraine (NPBCU) und wird, wie auch „Telemarathon“, von Steuergeldern finanziert.
„Eine 90-minütige Talkshow auf YouTube hat nur 1.000 Aufrufe, während meine regelmäßigen Reels über 50.000 Aufrufe erzielen, ganz zu schweigen von der Reichweite des Videos unter professionellen Bloggern. Da stellt sich die Frage: Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk 2 Milliarden Hrywnja pro Jahr wert, welche Rolle spielt er als staatlicher Sender, warum gibt es einen separaten öffentlich-rechtlichen Rundfunk und einen separaten „Telethon“, was ist deren Mission und wer schaut sie?“, schrieb Bezugla.
Die Abgeordnete betonte, dass die UASC über 4.000 Mitarbeiter beschäftigt und für 2024 fast 2 Milliarden Hrywnja separat für die UASC und weitere 1,5 Milliarden separat für den Spendenmarathon bereitgestellt wurden. Laut ihrer Aussage werden die Angestellten des öffentlichen Dienstes vor einer Zwangsmobilisierung geschützt, und die Gehälter des Managements sind mittlerweile sehr hoch.
Wir möchten Sie daran erinnern, dass nur 37 % der Ukrainer Telemarathon zur Informationsbeschaffung nutzen.

