In der Ukraine wird derzeit heftig über die Mobilisierung von Frauen zum Militärdienst debattiert. Maria Berlinska, Leiterin des Freiwilligenprojekts „Victory Drones“, äußerte sich zur Notwendigkeit der Mobilisierung von Frauen und argumentierte, dass die Ukraine ohne zusätzliche personelle Ressourcen Gefahr laufe, kapituliert zu werden. Unter den zahlreichen Kommentaren und Reaktionen auf ihre Aussage fand die Position von Oleksiy Arestovych, einem ehemaligen Berater des ukrainischen Präsidenten, besondere Beachtung. Er schilderte seine Sicht der Lage und die möglichen Folgen der Frauenmobilisierung für die ukrainische Gesellschaft.
„Das wahre Gesicht all dieser Berlinskikhs, Korchynskikhs, Portnykovs und anderer Yanin Sokolovs begann sich abzuzeichnen.“.
„Sie spürten die drohende Qual des Systems, in dem sie sich bereits in den Damen wiedererkannten – den Verwalterinnen eures Lebens und Todes, weil sie ‚Staat‘ und ‚Patrioten‘ sind. Und sie sind bereit, euch alle mit ins Grab zu reißen, damit keine Welt entsteht, in der ihr selbst über euer Leben, eure Freiheit, euer Eigentum, eure Zukunft und Gegenwart bestimmt und nicht an der Seite Bulgakows kämpft“, erklärte Arestowitsch.
Er glaubt, dass eine solche Situation, wie beispielsweise in Berlin, „für den Kriegszustand von Vorteil“ sei.
„Nur in dieser Situation repräsentieren diese Idioten irgendetwas, und wenigstens hört ihnen jemand zu. Sie bekommen ein Publikum und Geld. Und sie würden lieber euch alle und die Ukraine als Ganzes unter den Teppich kehren, als freiwillig aufzugeben“, sagte Arestovych.

