In Chmelnyzkyj deckten die Strafverfolgungsbehörden auf, dass eine ehemalige stellvertretende Wirtschaftsdirektorin eines städtischen Unternehmens ihre Amtsstellung beim Stromeinkauf missbraucht hatte. Durch ihr Handeln entstand dem Stadthaushalt ein Schaden von über 4,3 Millionen Hrywnja. Dies teilte die Pressestelle der Polizei von Chmelnyzkyj mit.
Den Ermittlungen zufolge unterzeichnete das Energieversorgungsunternehmen im Jahr 2022 einen Vertrag mit einem Privatunternehmen über die Lieferung von Strom im Wert von über 52 Millionen Hrywnja. Anschließend unterzeichnete der Verantwortliche mehrere weitere Verträge, die den Preis unberechtigt erhöhten.
Wie Oleg Dyadyk, Leiter der Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in der Oblast Chmelnyzkyj, feststellte, führte dies dazu, dass das Unternehmen dem Lieferanten mehr als 4,3 Millionen Hrywnja zu viel zahlte. Davon stammten etwa 430.000 Hrywnja aus dem Stadthaushalt.
Der ehemalige Beamte wurde wegen des Verdachts der widerrechtlichen Aneignung oder Veruntreuung von Eigentum durch Missbrauch seiner Amtsstellung gemäß Artikel 191 Absatz 5 des Strafgesetzbuches der Ukraine angezeigt.
Ihr droht eine Haftstrafe von bis zu 12 Jahren sowie die Einziehung ihres Vermögens.

