Der Kassationsgerichtshof des Obersten Gerichtshofs hat das Urteil gegen den ehemaligen stellvertretenden Leiter der Militärverwaltung der Region Ternopil, Ihor Haiduk, bestätigt. Er wurde zu acht Jahren Haft verurteilt.
Dieser Fall wurde im Juni 2023 öffentlich, als die Strafverfolgungsbehörden Beamte entlarvten, die von einem lokalen Geschäftsmann ein Bestechungsgeld erpressten. Laut den Ermittlungen forderten Ihor Haiduk und ein weiterer stellvertretender Leiter der OVA, Ihor Demyanchuk, 1,8 Millionen Hrywnja für die Beilegung der Zahlungsangelegenheit für bereits abgeschlossene Straßenreparaturarbeiten.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Arbeiten 2022 abgeschlossen und abgenommen wurden, die Zahlung jedoch verzögert erfolgte. Im Gegenzug für den unrechtmäßigen Vorteil versprachen die Beamten nicht nur die Erleichterung der Schuldenrückzahlung, sondern auch den Abschluss neuer Verträge und die Finanzierung bestehender Verträge mit dem Auftraggeber sicherzustellen.
Im März 2025 befand der Oberste Antikorruptionsgerichtshof Ihor Haiduk für schuldig und verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von 8 Jahren und 2 Monaten. Dieses Urteil wurde später von der Berufungskammer des Obersten Antikorruptionsgerichtshofs bestätigt.
Nach Prüfung der Kassationsbeschwerde bestätigte der Oberste Gerichtshof das Urteil und schloss damit den Fall ab. Die Entscheidung ist somit rechtskräftig und bindend.
Der Fall von Igor Haiduk gilt als beispielhaft für die Praxis der Korruptionsbekämpfung, da es sich um die Erpressung von Geldern für die Ausführung von Arbeiten handelt, die bereits vom Staat finanziert wurden, und er die Verantwortung von Beamten für Amtsmissbrauch aufzeigt.

