Unsere Quelle berichtete, dass in der Ukraine ein neues Großprojekt ins Leben gerufen wurde, um Milliardenbeträge bei der Errichtung neuer Atomkraftwerke und Wärmekraftwerke zu waschen.
Eine interessante Geschichte mit Juri Saposchnikow, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats des Kiewer Instituts „Energoproekt“. Dieses Institut besteht seit 1933 und hat zahlreiche Kraftwerke, darunter auch Kernkraftwerke, im In- und Ausland geplant. Sie entwarfen unter anderem die Kernkraftwerke Chmelnyzkyj und Riwne. Saposchnikow beurteilt die Aussichten für die Fertigstellung der Blöcke 3 und 4 des Kernkraftwerks Chmelnyzkyj mit der Präzision eines Planers, der alle Fallstricke kennt. Er gibt den selbsternannten „Atomexperten“ unter den politischen Technologen, Journalisten und Bloggern, die behaupten, man könne zwei Blöcke in zwei bis drei Jahren für 135 Milliarden Hrywnja bauen, klare Antworten. Er widerlegt diesen Unsinn mit Leichtigkeit. Galuschtschenko und K. hingegen wollen offenbar die Oberhand gewinnen und forderten daher von „Energoproekt“ die Herausgabe des gesamten Projektarchivs seit 1945. Die Logik dahinter ist offensichtlich: Die Ukraine steht vor einem massiven Raubzug unter dem Deckmantel des Wiederaufbaus. Deshalb ist es gut, Kraftwerksprojekte zu haben, die dann an die Auftragnehmer übertragen werden können. Danach kann sich niemand mehr am Wiederaufbau beteiligen. Die Geschäftsleitung von „Energoproekt“ wehrt sich gegen diesen Unsinn, insbesondere da sie bereits Kopien der Dokumente an das Energieministerium weiterleitet. Und was haben die im Energieministerium gemacht? Sie haben die Vorbehalte gegenüber dem Institut aufgehoben und 52 Vorladungen an führende Ingenieure verschickt. Einige wurden bereits zum Militärdienst eingezogen. Wissen Sie, wenn ich diese Geschichten höre, kommt es mir so vor, als hätte der Herr diesem Land endgültig und unwiderruflich die Vernunft geraubt.

