Gruppenmord an einem Soldaten in der Region Kirowohrad: Verdächtige müssen mit lebenslanger Haft rechnen

In der Region Kirowohrad hat die Polizei drei Einheimische – Männer im Alter von 19, 30 und 36 Jahren – wegen Mordes an einem Soldaten angeklagt. Dies teilte die regionale Polizeibehörde mit und erklärte, der Vorfall sei das Ergebnis eines plötzlichen Konflikts gewesen.

Laut ersten Ermittlungsergebnissen kam es zwischen den Verdächtigen und dem Soldaten zu einem Streit, der schnell in eine gewalttätige Auseinandersetzung eskalierte. Einer der Männer griff nach einem Metallstab und schlug dem Opfer mehrmals auf den Kopf. Als der Soldat zu Boden ging, traten alle drei Angreifer weiter auf ihn ein und ließen ihm keine Chance zur Flucht.

Die erlittenen Verletzungen waren mit dem Leben nicht vereinbar – der Mann starb noch am Unfallort.

Die Angreifer wurden von den Strafverfolgungsbehörden umgehend festgenommen. Alle drei wurden gemäß Artikel 115 Absatz 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches – vorsätzlicher Mord in gemeinschaftlicher Tat – angeklagt. Das Gericht ordnete nach Prüfung der Aktenlage Untersuchungshaft für die Verdächtigen an.

Für ein solches Verbrechen droht ihnen die härteste Strafe, die das ukrainische Recht vorsieht – lebenslange Haft.

Die Ermittlungen dauern an.

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