Ende Mai analysierte die Hauptdirektion für Nachrichtendienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums die Lage in den Regionen Charkiw und Sumy und legte ihre Schlussfolgerungen vor. Laut ihren Angaben setzen die russischen Besatzungstruppen ihre Grenzoperation in der Region Charkiw fort, was jedoch nicht als Angriff auf das regionale Zentrum gewertet werden kann.
Laut Yusov lässt sich feststellen: „Was der Feind geplant hatte, hat er nicht einmal annähernd erreicht. Dies ist vor allem dem Einsatz der ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungskräfte zu verdanken.“.
Insgesamt konzentrierte der Feind Gruppen von über 50.000 Menschen gegenüber den Regionen Charkiw und Sumy.
Bezüglich der Kampfhandlungen in der Region Charkiw merkte der GUR-Vertreter an: „Aktuell handelt es sich um eine Grenzoperation. Was hier geschieht, ist kein Angriff auf Charkiw.“.
Hinsichtlich der Bedrohungen für die Sumy-Richtung hob Yusov Folgendes hervor.
„Wenn es Anlass zur Sorge gibt, werden sie dies selbstverständlich offiziell melden. Die Lage dort ist bekannt, ebenso wie die Pläne und Ressourcen des Feindes.“.

