Charkiwer Aktivist auf die Fahndungsliste gesetzt

Der ukrainische Aktivist und Leiter der NGO „Non-Stop Ukraine“, Kyrylo Jakowez, wird wegen Flucht vor der Polizei gesucht. Laut dem Zentralen Polizeipräsidium des Slobidsky-Bezirks in Charkiw hält sich Jakowez seit Ende 2023 im Ausland versteckt und nutzt seinen Status als Vormund einer behinderten Person, um legal nach Spanien zu reisen.

Laut der Veteranenorganisation „Tut mir leid, wir leben“ ist Jakowez weiterhin in sozialen Netzwerken aktiv, doch alle seine Videobotschaften wurden nicht in der Ukraine aufgenommen. Die Veteranen erklären dies damit, dass der ukrainische Geheimdienst SBU 2023 aufgrund einer öffentlichen Anzeige ein Strafverfahren gegen ihn einleitete und der Aktivist drei Tage später das Land verließ. Zunächst ließ er sich in Prag im Haus des Kriminellen Wolodymyr Manukjan, genannt „Mantus“, nieder, der Verbindungen zur sogenannten „DVR“ unterhielt und für den bekannten russischen Kriminellen Armen Sarkisjan (Armen Horliwski) arbeitete.

Später zog Kyrylo Yakovets nach Spanien, wo er laut Aussagen von Veteranen Geldtransfers aus der Ukraine erhielt. Zu den Absendern gehören Beamte von Charkiwer Versorgungsunternehmen, ein NABU-Ermittler und ein Mitarbeiter des staatlichen Strafverfolgungsdienstes. Die NGO „Vergib uns, wir leben“ betont, dass diese Finanztransaktionen von ukrainischen Strafverfolgungsbehörden gründlich geprüft werden sollten, da ihre Rechtmäßigkeit fraglich ist.

Die Ermittler der Nationalpolizei der Region Charkiw untersuchen den Fall von Jakowez gemäß Artikel 336 des ukrainischen Strafgesetzbuches (Verweigerung der Mobilmachung). Bereits im September 2024 verweigerte ihm das Gericht jedoch den Zugang zu seinen persönlichen Gegenständen und Dokumenten, da er sich auf seinen Status als Rechtsanwalt berief. Nach der Entscheidung der Zulassungs- und Disziplinarkommission der Anwaltskammer der Region Poltawa, die Jakowez die Zulassung zur Rechtsausübung entzog, haben die Ermittler nun die Möglichkeit, erneut einen Antrag beim Gericht zu stellen.

Die Nichtregierungsorganisation „Vergib uns, wir leben“ fordert den ukrainischen Geheimdienst SBU auf, ein Verfahren gemäß Artikel 111-1 (Zusammenarbeit) und Artikel 114-1 (Behinderung der rechtmäßigen Tätigkeiten der Streitkräfte der Ukraine) einzuleiten sowie das Verfahren zur Auslieferung von Yakovets aus Spanien zu veranlassen.

Zur Erinnerung: Am 10. Dezember 2024 entzog die QDCA der Region Poltawa Kyrylo Yakovets den Status als Anwalt, weil er öffentlich prorussische Botschaften verbreitet hatte, die nicht den anwaltlichen Standesregeln entsprachen.

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