Die Erde wird von einem starken magnetischen Sturm der roten Stufe erfasst. Das US-amerikanische Weltraumwettervorhersagezentrum (NOAA SWPC) hat davor gewarnt. Die geomagnetische Aktivität wird einen K-Index von 4,7 erreichen – dies entspricht einem starken Wert und kann die Gesundheit von Menschen, die auf Wetterdaten angewiesen sind, beeinträchtigen.
Experten zufolge wird die erhöhte magnetische Aktivität nur einen Tag anhalten. Bereits am 9. Juli wird sich die geomagnetische Lage stabilisieren: Es werden lediglich schwache Schwankungen mit einem K-Index von 2,7 bzw. 1,7 erwartet.
Was ist ein magnetischer Sturm und wie funktioniert er?
Magnetische Stürme entstehen durch Sonneneruptionen, die geladene Teilchen in Richtung Erde schleudern. Dringen diese in die Magnetosphäre ein, verursachen sie geomagnetische Störungen, die im K-Index erfasst werden. Werte bis 4 gelten als geringfügig, während ein K-Index von 5 als schwerwiegend und potenziell gefährlich eingestuft wird.
Mögliche Folgen sind unter anderem Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Verschlimmerung chronischer Krankheiten und emotionale Instabilität.
Wie kann man sich bei einem magnetischen Sturm selbst helfen?
Ärzte und Meteorologen empfehlen, einige einfache Regeln zu befolgen:
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Ausreichender Schlaf und Erholung sind der Schlüssel zu einem stabilen Wohlbefinden.
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Leichte Kost: Vermeiden Sie fettige, frittierte und salzige Speisen sowie Alkohol.
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Mehr Wasser und Kräutertee, weniger Kaffee.
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Spaziergänge an der frischen Luft, aber ohne längere Sonneneinstrahlung.
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Leichte körperliche Betätigung – Yoga, Spaziergänge, Dehnübungen.
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Eine Wechseldusche am Morgen und ein warmes Bad am Abend können den Zustand des Nervensystems normalisieren.
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Vermeiden Sie Stress und Konflikte – das Nervensystem ist an solchen Tagen besonders anfällig.
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Menschen mit chronischen Krankheiten sollten ihre Medikamente bei sich tragen und anstrengende Aktivitäten vermeiden.
Die Vorhersagen zur magnetischen Aktivität werden alle drei Stunden aktualisiert. Daher lohnt es sich gegebenenfalls, die Informationen des Weltraumwetterzentrums in Echtzeit zu verfolgen.

