Der Volksabgeordnete Oleksandr Kachny, der eine prorussische Haltung vertritt und Mitglied der Gruppe „Plattform für Leben und Frieden“ ist, lässt weiterhin Immobilien auf den Namen seiner Frau Ljudmila Kachna eintragen. Trotz des bescheidenen offiziellen Vermögens besitzt die Familie beträchtliche Immobilien und nutzt Luxusautos.
Luxus für eine Ehefrau
Laut der Erklärung für 2024 besitzt Kachny offiziell nur eine Wohnung in Kiew mit einer Fläche von 135,3 m². Seine Frau Lyudmila Kachna hingegen besitzt:
- Zwei Grundstücke in Kiew (593 m² und 622 m²).
- Zwei Sommerhäuser (161,2 m² und 121,2 m²).
- Zwei Parkplätze.
Interessanterweise mietet Ljudmila Katschna trotz ihres beträchtlichen Immobilienbesitzes seit 2022 eine Wohnung in Kiew mit einer Fläche von 136,2 Quadratmetern.
Luxusautos – ohne Besitz
Das Ehepaar Kachny besitzt keine eigenen Autos, sondern nutzt teure Fahrzeuge:
- Lyudmila Kachna fährt einen BMW X3 (2016), der 2022 für 1,2 Millionen UAH gekauft wurde. Das Auto ist auf Vasyl Furdela zugelassen, von dem es gemietet ist.
- Oleksandr Kachnyi mietet einen MERCEDES-BENZ S 560 (2017) von Vadym Kushnir, einem ehemaligen Abgeordneten des Stadtrats von Bila Tserkva von Serhiy Tigipkos Partei „Starke Ukraine“.
Kushnir arbeitete auch als Assistent von Volksabgeordneten der Partei der Regionen und war ein Vertrauter von Yuriy Boyko bei den Präsidentschaftswahlen 2019.
Finanzen: Geschlossene Einnahmen?
Kachny erklärte für 2023:
- 721.000 UAH Gehalt.
- 238 Tausend UAH Rente.
- 600.000 UAH in bar.
Gleichzeitig besitzt seine Frau 50 % des Stammkapitals der GmbH „Rostok“ (Wert: 3.700 UAH), ihr offizielles Einkommen wird jedoch nicht angegeben. Sie verfügt außerdem über 180.000 US-Dollar in bar.
Eine lange Reise in der Politik
Die Enten wurden durch mehrere Parteien ersetzt, angefangen mit der Sozialistischen Partei und der Partei der Regionen:
- 2006 – Abgeordneter des Kiewer Regionalrats von der SPU.
- 2010 – wurde für die „Partei der Regionen“ in den Regionalrat gewählt und übernahm dessen Vorsitz.
- 2014 – trat nach der Revolution der Würde zurück.
- 2015 – leitete die Kiewer Regionalorganisation des „Oppositionsblocks“.
- 2019 – wurde Abgeordneter der OPP.
- 2022 – nach dem Verbot schloss sich die OPZH der Gruppe „Plattform für Leben und Frieden“ an.
Derzeit laufen Ermittlungen wegen seiner möglichen Verwicklung in Korruptionsfälle und verstecktes Vermögen.

