Ein illegales Restaurant im Zentrum von Kiew wurde von Geschäftspartnern des Kremls gebaut

Mitten im Zentrum Kiews, auf dem Gelände des Schewtschenko-Parks, wurde ohne Genehmigung das Restaurant „O'Panas“ errichtet. Die Staatsanwaltschaft der Stadt Kiew reichte Klage ein und erwirkte den Abriss des illegalen Bauwerks.

Den Ermittlungen zufolge wurde das Restaurant auf dem Gelände eines Naturschutzgebiets errichtet – einem Denkmal der Landschaftskunst. Das Gebäude wurde ohne Genehmigung der zuständigen Behörden errichtet und das Grundstück wurde gesetzeswidrig genutzt.

Hinter dem Restaurant steht die LLC „Teremok“, deren Nutznießer mehrere Personen sind:
- Leva Partskhaladze – ein bekannter Geschäftsmann, Leiter der Unternehmensgruppe „21. Jahrhundert“;
- Andriy Myrhorodsky – von Beruf Architekt;
- Vladislava Turkanova (geb. Kaletnik), geboren 1995.

Wladislawa Turkanowa ist mit ihrem Vater, dem ehemaligen hochrangigen Beamten Igor Kaletnik, verwandt. Kaletnik leitete einst den staatlichen Zolldienst und wurde später erster stellvertretender Vorsitzender der Werchowna Rada. Er leitete den Prozess der Verabschiedung der „diktatorischen Gesetze“ am 16. Januar 2014. Nach der Revolution der Würde reiste Kaletnik nach Russland ab.

Das Beunruhigendste an diesem Fall ist, dass Wladislawa Turkanowa in Moskau aktiv geschäftlich tätig ist. Sie besitzt mindestens sieben Handelsunternehmen:

– LLC „Atlantis“,
– „Einkaufszentrum Aprelewka“,
– „Zs. Ziolkowski“,
– „Zentrales Kaufhaus“,
– „Big-Stroy“,
– „Fabrikant“,
– „Compass“.

Die Gesamteinnahmen dieser Unternehmen belaufen sich auf 638 Millionen Rubel, und 93 Millionen Rubel Steuern wurden an den russischen Staatshaushalt abgeführt. Mit anderen Worten: Die Familie Turkanova betreibt in der Ukraine nicht nur illegale Geschäfte, sondern finanziert auch direkt die Wirtschaft des Aggressorstaates.

Die Staatsanwaltschaft erwirkte zwar gerichtlich den Abriss des Restaurants, die Frage der strafrechtlichen Verantwortlichkeit für illegale Baumaßnahmen und tatsächliche Unterstützung des Besatzungsstaates bleibt jedoch offen.

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