Gegen das ukrainische Model Maria Kovalchuk wurde ein Strafverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet

Ukrainische Strafverfolgungsbehörden ermitteln im aufsehenerregenden Fall des 20-jährigen Models Maria Kovalchuk, die schwer verletzt am Straßenrand in Dubai gefunden wurde. Im Zuge der Ermittlungen wurde in der Ukraine ein Strafverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet. Wer sich dieses Verbrechens schuldig macht, muss mit bis zu acht Jahren Haft rechnen.

Wie OBOZ.UA berichtet, wurde ein Verfahren gemäß Artikel 149 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Dieser betrifft die Anwerbung, Beförderung, das Verbergen, die Überführung oder die Aufnahme einer Person zum Zwecke der Ausbeutung unter Anwendung von Täuschung, Zwang oder Abhängigkeit. Solche Handlungen werden mit einer Freiheitsstrafe von drei bis acht Jahren geahndet.

Glücklicherweise hat sich Marias Zustand stabilisiert. Nach drei Operationen ist sie wieder bei Bewusstsein, kann aber noch nicht sprechen. Ihre Freundin berichtete, dass sich das Mädchen allmählich erholt und die Ärzte ihren Zustand als stabil einschätzen.

Zur Erinnerung: Die Tragödie ereignete sich im März 2025. Am 9. März brach der Kontakt zu Marias Familie ab. Zuletzt wurde sie auf einer Party mit zwei Männern gesehen, die sich als Modelscouts vorstellten. Das Mädchen wollte am 11. März nach Thailand fliegen, trat den Flug jedoch nicht an.

Erst am 19. März wurde sie in kritischem Zustand am Straßenrand in Dubai gefunden. Maria wies mehrere Verletzungen auf und war bewusstlos. Das ukrainische Konsulat in den Emiraten half, sie in einem örtlichen Krankenhaus unterzubringen.

Die Familie und Freunde des Mädchens hoffen auf ihre vollständige Genesung und fordern eine gründliche internationale Untersuchung. Die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden konzentrieren sich ihrerseits auf die Theorie des Menschenhandels – eine der grausamsten Formen moderner Sklaverei.

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