In Wassylkiw, Region Kiew, eignete sich ein 34-jähriger Mann illegal ein Grundstück an, auf dem sich ein Kinderkrankenhaus befindet. Laut Polizeiangaben der Region Kiew nutzte er für den Betrug eine gefälschte staatliche Eigentumsurkunde und handelte in Absprache mit unbekannten Komplizen.
Infolge des Verbrechens wurde das Grundstück aus dem Besitz der Gemeinde veräußert, was dem Gemeindehaushalt einen Schaden von fast 200.000 Hrywnja verursachte.
Den Ermittlungen zufolge hat der Angeklagte mithilfe einer gefälschten Urkunde das Eigentumsrecht an einem Grundstück betrügerisch eingetragen, um es dem Gemeinwohl zu entziehen. Es handelt sich dabei um das Gelände eines Kinderkrankenhauses, einer für die Anwohner wichtigen Einrichtung.
Die Strafverfolgungsbehörden haben die Voruntersuchung bereits abgeschlossen und auf der Grundlage folgender Tatsachen eine Anklageschrift an das Gericht übermittelt:
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Verwendung einer wissentlich gefälschten Urkunde (Teil 4, Artikel 358 des Strafgesetzbuches der Ukraine),
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Betrug, begangen durch vorherige Absprache einer Personengruppe (Teil 2 des Artikels 190 des Strafgesetzbuches der Ukraine),
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Teilnahme an einer kriminellen Verschwörung (Teil 2, Artikel 28 des Strafgesetzbuches der Ukraine).
Dem Verdächtigen drohen wegen der von ihm begangenen Straftat bis zu drei Jahre Gefängnis.
Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln weiterhin nach weiteren möglichen Beteiligten an dem Komplott.

