In Prykarpattien wurde eine Voruntersuchung gegen einen Abgeordneten des Gemeinderats von Zagvizdyansk abgeschlossen, der von Juli 2021 bis April 2023 eine Position in einer der Bildungseinrichtungen der Region innehatte. Die Strafverfolgungsbehörden stellten die Veruntreuung von Haushaltsmitteln und die Legalisierung der durch kriminelle Handlungen erlangten Erträge fest.
Den Ermittlungen zufolge missbrauchte der Beamte seine Amtsstellung und gab systematisch falsche Daten in die Finanz- und Buchhaltungsunterlagen ein, die zur Lohnberechnung verwendet wurden. Der Mann zahlte und erhielt illegal Zahlungen und Boni sowohl für sich selbst als auch zugunsten naher Verwandter, die er in Bildungseinrichtungen beschäftigte.
Der Angeklagte hatte gleichzeitig Zugriff auf die Buchhaltungsdaten dreier Bildungseinrichtungen: des Lyzeums des Gemeinderats von Lysetsk, des Stebnyzka-Gymnasiums des Gemeinderats von Lysetsk und des Lyzeums von Zagvizdyansk. Durch die rechtswidrigen Handlungen entstand dem Staat ein Schaden von über 2,6 Millionen Hrywnja.
Darüber hinaus stellten die Ermittler fest, dass ein Teil der aus Straftaten erlangten Gelder legalisiert wurde. Die Angeklagten wussten um die illegale Herkunft des Geldes und führten Finanztransaktionen in Höhe von insgesamt über 702.000 Hrywnja durch. Die Akten des Strafverfahrens wurden dem Gericht zur Entscheidung in der Sache übergeben.

