In der Region Lwiw stahlen Soldaten Treibstoff aus einem Lagerhaus

Das staatliche Ermittlungsbüro hat die Voruntersuchung zum groß angelegten Diebstahl von Treibstoff und Schmierstoffen aus einer Militäreinheit in der Region Lwiw abgeschlossen. Den Ermittlungen zufolge war die kriminelle Gruppe von April bis Dezember 2024 aktiv und exportierte monatlich mindestens 20 Tonnen Treibstoff.

Der Plan wurde vom vorübergehend eingesetzten Leiter des Treibstofflagers ausgeheckt. Er verwickelte fünf weitere Personen in den Fall: den Lagerleiter, zwei Soldaten, einen Zivilangestellten, der im Vertrieb tätig war, und einen weiteren Soldaten, einen Fahrer, der für den Transport des gestohlenen Treibstoffs verantwortlich war.

Das System funktionierte folgendermaßen: Auf Befehl des Organisators füllten die Soldaten Treibstoff in spezielle Behälter, die anschließend zu einem Privathaus außerhalb der Einheit gebracht wurden. Dort wurde der Treibstoff über einen zivilen Komplizen verkauft, und der Gewinn wurde unter allen Teilnehmern aufgeteilt.

Die Ermittlungen ergaben mindestens zwei Fälle von Veruntreuung von Eigentum:

  • Anschaffung von Pumpen und Kompressoren – über 5 Millionen UAH;

  • Anschaffung von Dichtungsringen und Ausrüstung – weitere 3,6 Millionen UAH.

Der dem Staat entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf über 920.000 Hrywnja. Ein Teil dieser Summe, über 656.000 Hrywnja, wurde bereits zurückerstattet.

Alle sechs Beteiligten, einschließlich des Organisators, sind wegen Diebstahls von Militäreigentum durch eine organisierte Gruppe unter Kriegsrecht angeklagt. Ihnen drohen Haftstrafen von 10 bis 15 Jahren.

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