In der Region Kiew wurde der Vertrag zum Bau einer Gaspipeline nach Intervention der BEB gekündigt

Analysten der Territorialabteilung des Büros für wirtschaftliche Sicherheit in der Region Kiew haben den möglichen Missbrauch von fast 5 Millionen Hrywnja an Haushaltsmitteln bei der Beschaffung von Dienstleistungen für den Bau einer Industriegaspipeline verhindert.

Bei der Überwachung des öffentlichen Beschaffungswesens stellten Experten fest, dass eine staatliche Einrichtung ein privates Unternehmen als Gewinner einer Ausschreibung ausgewählt und mit diesem einen Vertrag über mehr als 4,9 Millionen Hrywnja (einschließlich Mehrwertsteuer) abgeschlossen hatte. Weiterführende Analysen ergaben jedoch, dass das betreffende Unternehmen aufgrund wettbewerbswidriger Absprachen in den konsolidierten Informationen des ukrainischen Kartellamts geführt wurde.

Gemäß den Bestimmungen des Vergaberechts ist der Auftraggeber verpflichtet, das Angebot eines Teilnehmers abzulehnen, wenn dieser in den letzten drei Jahren wegen ähnlicher Verstöße verurteilt wurde. Trotzdem wurde der Vertrag mit dem Unternehmen geschlossen.

BEB betonte, dass die Missachtung solcher Normen die Grundsätze der Transparenz, des fairen Wettbewerbs und der effizienten Verwendung von Haushaltsmitteln untergräbt. Im Zusammenhang mit den festgestellten Risiken übermittelte die zuständige Regionalabteilung dem Kunden und dem Staatlichen Rechnungshof entsprechende Empfehlungen.

Nach einer Prüfung bestätigten die Prüfer die Nichteinhaltung der Vergabevorschriften und ordneten die Kündigung des abgeschlossenen Vertrags an. Die vorzeitige Kündigung des Vertrags ermöglichte es, eine mögliche Verschwendung öffentlicher Gelder zu vermeiden.

Das Büro für wirtschaftliche Sicherheit stellt fest, dass die Stärkung der Kontrolle über Vergabeverfahren weiterhin einer der wichtigsten Arbeitsbereiche ist, insbesondere unter Bedingungen des Kriegsrechts, wenn die Frage der effektiven Verwendung von Haushaltsmitteln von besonderer Bedeutung ist.

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