Mitarbeiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes und der Nationalpolizei nahmen einen Mann fest, der gegen Bezahlung Gebäude von Rekrutierungszentren und Fahrzeuge von Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte in Brand gesetzt hatte. Der Täter entpuppte sich als 35-jähriger arbeitsloser Einwohner von Sumy.
Laut Generalstaatsanwaltschaft und SBU erhielt der Verdächtige im November 2024 per Kurier den Auftrag, militärische Einrichtungen in Brand zu setzen. Er führte den Auftrag aus und zündete zwei Gebäude des Handelszentrums sowie drei Fahrzeuge des ukrainischen Militärs an. Die Gebäude wurden nur geringfügig beschädigt, die Fahrzeuge jedoch vollständig zerstört.
Der Verdächtige filmte die Folgen seiner Taten und schickte Berichte an seine Kunden, in der Erwartung, die versprochene Geldprämie zu erhalten.
Die Strafverfolgungsbehörden haben nach Durchführung operativer und ermittlungstechnischer Maßnahmen den Verdächtigen identifiziert und festgenommen. Das Gericht ordnete Untersuchungshaft ohne Kaution an. Der Festgenommene wurde gemäß zwei Artikeln des ukrainischen Strafgesetzbuches angeklagt:
- Teil 1 des Artikels 114-1 (Behinderung der rechtmäßigen Tätigkeiten der Streitkräfte der Ukraine und anderer militärischer Formationen unter den Bedingungen eines Sonderzeitraums),
- Teil 2 des Artikels 194 (vorsätzliche Zerstörung oder Beschädigung von Eigentum).
Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu 10 Jahre Haft.

