In der Ukraine wird über die Erlaubnis für Männer unter 25 Jahren diskutiert, ins Ausland zu reisen

In der Ukraine hat eine neue Diskussion über eine mögliche Lockerung der Bestimmungen für Auslandsreisen von Männern unter 25 Jahren begonnen. Laut Bildungs- und Wissenschaftsminister Oksen Lisovy wird ein solcher Vorschlag in parlamentarischen Kreisen aktiv diskutiert und befindet sich im Stadium der Vorstudie.

Es geht um junge Menschen, die noch nicht wehrpflichtig sind. Die diskutierte Initiative zielt darauf ab, Hindernisse für Bildung, Umzug oder andere Chancen im Ausland zu beseitigen. Es geht also um die Mobilität einer Generation, die noch nicht zu den Prioritätsgruppen für den Wehrdienst zählt.

Offizielle Stellen berichten, dass immer mehr Schulabgänger versuchen, ihre Ausbildung im Ausland fortzusetzen oder dort Karriere zu machen. Aufgrund des Kriegsrechts und der Reisebeschränkungen für Männer stehen jedoch selbst diejenigen, die noch nicht zum Wehrdienst eingezogen wurden, vor großen Schwierigkeiten.

Gleichzeitig stellt die Regierung fest, dass es in der Ukraine an zentralen und präzisen Daten über die Anzahl der Absolventen mangelt, die das Land nach ihrem Schulabschluss verlassen. Dies erschwert die Überwachung und Planung der staatlichen Bildungspolitik.

Trotz aller Einschränkungen betont die Regierung weiterhin, wie wichtig es ist, den Kontakt zu ukrainischen Jugendlichen aufrechtzuerhalten, die das Land vorübergehend verlassen. Wie das Bildungsministerium feststellt, geht es vor allem darum, Bedingungen zu schaffen, die diesen jungen Menschen einen Anreiz und die Möglichkeit bieten, nach Abschluss ihres Studiums oder dem Sammeln von Berufserfahrung zurückzukehren und zum Wohle des Staates zu arbeiten.

Es gibt derzeit noch keine konkreten Entscheidungen, aber es mehren sich die Signale in der Öffentlichkeit, dass die Ukraine möglicherweise eine flexiblere Politik hinsichtlich der Ausreise junger Männer verfolgen wird, die noch keine Mobilisierungsressource darstellen.

Sollte diese Entscheidung umgesetzt werden, wäre dies ein wichtiger Schritt zur Förderung der Bildungs- und Berufsmobilität einer neuen Generation von Ukrainern – in einer Zeit, in der das Land an vielen Fronten um seine Zukunft kämpft.

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