Das Koordinierungszentrum für integriertes Grenzmanagement wurde auf der Grundlage des Lagezentrums des Innenministeriums eröffnet und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg der Ukraine zum EU-Beitritt dar. Dies teilte der staatliche Zolldienst mit.
Das neue Zentrum, das rund um die Uhr in Betrieb sein wird, wird für die Überwachung der Lage an der Staatsgrenze, die Analyse von Risiken und die Erstellung eines Lagebildes im Bereich Grenzschutz und Sicherheit zuständig sein.
Um dieses Bild zu erstellen, wird der staatliche Zolldienst folgende Daten bereitstellen:
- Operative Informationen zur Bekämpfung von Schmuggel und Verstößen gegen Zollbestimmungen.
- Einzelheiten zu Aufdeckungen von Schmuggelware wie Waffen, Drogen, verbrauchsteuerpflichtigen Waren sowie Verstößen in den Bereichen Ökologie, Gesundheit und geistiges Eigentum.
- Informationen über die Anzahl der Fahrzeuge und Güter, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums die Grenze passiert haben.
Das Zentrum umfasst Vertreter des Staatlichen Grenzschutzes, des Staatlichen Zolldienstes, der Nationalpolizei, der Nationalgarde und des Staatlichen Migrationsdienstes.
„Dieses Zentrum wird dazu beitragen, die Kommunikationsverbindungen zwischen den verschiedenen an der integrierten Grenzverwaltung beteiligten Stellen zu stärken“, betonte der Pressedienst.

