Die Staatsanwaltschaft von Dnipropetrowsk hat elf Callcenter geschlossen, die in Dnipro unter dem Deckmantel von Maklerfirmen und Sicherheitsdiensten für Banken operierten. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Einige von ihnen agierten unter dem Deckmantel der „Investitionsförderung“, indem sie Bürgern Investitionen in Kryptowährungen anboten und Gewinne aus dem Aktienhandel versprachen. Andere Betrüger gaben sich als Bankangestellte aus und überzeugten ihre Opfer, eine angeblich schützende mobile App zu installieren. Mithilfe dieser App verschafften sie sich Zugang zum Online-Banking der Opfer und hoben Geld von deren Konten ab.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten über 700 Ausrüstungsgegenstände, Mobiltelefone, SIM-Karten, Wehrpflichtunterlagen, gefälschte Siegel und Bargeld. Insgesamt arbeiteten rund 300 Mitarbeiter in den Callcentern.
Ein Antrag auf Einziehung der beschlagnahmten Gegenstände wird derzeit vorbereitet. Die Voruntersuchung läuft gemäß Artikel 190 Absatz 4 des ukrainischen Strafgesetzbuches. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln alle Beteiligten und die Opfer.

