Die Bewohner des Dorfes Soshinivka haben in der Nähe der Ruinen der Kasaner Ikonenkirche der Mutter Gottes ein interessantes Artefakt entdeckt. In etwa einem Meter Tiefe stießen sie auf einen gut erhaltenen, antiken schmiedeeisernen Fensterrahmen. Dies berichtete die Lokalhistorikerin Switlana Kijak.
Bemerkenswert ist, dass das Gerüst nicht nur recht gut erhalten ist, sondern trotz der regen Aktivitäten von Hobbyarchäologen und lokalen Ausgräbern rund um den Tempel viele Jahre lang unentdeckt blieb. Die Entdeckung wurde erst möglich, nachdem im November 2023 die erste Göttliche Liturgie unter freiem Himmel auf den Fundamenten der Tempelruinen gefeiert wurde.
Die Geschichte der Kirche im Dorf Soshynivka hat alte und ungewöhnliche Wurzeln. Die Siedlung, ebenfalls Shoshynivka genannt, verdankt ihren Namen vermutlich dem Oberstleutnant des Dnepr-Pikenierregiments, Jakiw Shoshyn. Die erste Holzkirche entstand hier 1784 auf einem Felsen über dem Dnepr und diente als Orientierungspunkt für die Floßfahrt auf dem Fluss.
Im Jahr 1903 wurde zu Ehren der Ikone der Kasaner Muttergottes eine Steinkirche errichtet. Während der Sowjetzeit wurde die Kirche jedoch geschlossen und Anfang der 1960er Jahre gesprengt, bevor sie vom Dniprodserschin-Stausee überflutet wurde. Dieses Denkmal hinterließ ein steinernes Fundament am Flussufer.

