Die Kiewer Behörden haben die Verfahren für offizielle Auslandsreisen geändert. Künftig müssen alle Reisen von Vertretern der lokalen Regierungen und der Kiewer Stadtverwaltung zwingend vom Kiewer Verteidigungsrat genehmigt werden. Zudem wird über die Finanzierung der Reisen entschieden.
Dies berichtete der Leiter der Kiewer Stadtmilitärverwaltung, Timur Tkachenko.
Die Kiewer Stadtverwaltung erwägt eine Änderung des Verfahrens für Dienstreisen von Beamten ins Ausland. Vorgeschlagen wird die Einführung eines Genehmigungssystems für Reisen durch den Kiewer Verteidigungsrat. Wie Timur Tkachenko, Leiter der Kiewer Stadtmilitärverwaltung (KMMA), erklärte, benötigen Reisen von Mitarbeitern der KMMA und der lokalen Behörden derzeit keine Genehmigung des Verteidigungsrats, was zu einer unsachgemäßen Verwendung öffentlicher Gelder führen kann.
„Alle Geschäftsreisen werden aus dem Kiewer Haushalt finanziert, daher muss jede Reise gerechtfertigt und notwendig sein“, betonte Tkachenko.
Jeder Fall offizieller Geschäftsreisen wird einzeln geprüft, und es wird auch vorgeschlagen, den Sicherheitsdienst der Ukraine und die Nationalpolizei in die Überwachung solcher offizieller Reisen einzubeziehen.
Dieser Ansatz wird von Militärverwaltungen in anderen Regionen der Ukraine erfolgreich angewendet und wurde daher als Beispiel für die Hauptstadt genommen.
Darüber hinaus wird der Kiewer Verteidigungsrat auch Änderungen im Betriebsablauf des öffentlichen Nahverkehrs während eines Luftangriffs sowie Maßnahmen zur Beseitigung beschädigter Fahrzeuge auf den Straßen der Stadt nach einem Beschuss prüfen.

