In Kiew wurde dem Leiter einer Abteilung der Kyivteplokomunenergo KP ein Verdacht im Zusammenhang mit einem Vorfall gemeldet, der sich am 2. Januar auf dem Lobanovsky-Prospekt ereignete. Durch den Bruch einer Heizungsleitung entstand auf dem Gehweg eine ungesicherte Grube mit kochendem Wasser. Ein 16-jähriges Mädchen stürzte in die Grube und erlitt Verbrennungen an 73 % ihres Körpers.
Der Mann steht im Verdacht, bei Arbeiten mit erhöhter Gefährdung gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen und dadurch schwerwiegende Folgen verursacht zu haben. Dies stellt einen Verstoß gegen Artikel 272 Absatz 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches dar. Die Strafe sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu acht Jahren vor. Der Verdächtige wurde gemäß Artikel 208 der ukrainischen Strafprozessordnung festgenommen, und ein Antrag auf Untersuchungshaft wurde dem Gericht vorgelegt.
Laut den Vorschriften muss die Unfallstelle mit einer zuverlässigen Absperrung, Warnschildern und gegebenenfalls Notbeleuchtung ausgestattet sein. Der Bauleiter sorgte jedoch nicht für die rechtzeitige Absperrung des gesamten Gefahrenbereichs, was zu schweren Verletzungen des Kindes führte.
Das Mädchen wurde im künstlichen Koma zur Behandlung nach Deutschland gebracht. Die Voruntersuchung läuft noch, und es werden weitere Personen ermittelt, deren Unterlassung zu den Verletzungen des Opfers geführt haben könnte.

