In Kiew haben die Strafverfolgungsbehörden zwei Männer entlarvt, die einen Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte um mehr als 3,2 Millionen Hrywnja betrogen haben, indem sie ihm die Entwicklung einer „Laserwaffe“ zur Drohnenabwehr versprachen. Dies teilte die Kiewer Staatsanwaltschaft mit.
Die Ermittlungen ergaben, dass sich im Juli 2023 ein 74-jähriger Kiewer und sein 59-jähriger Komplize als Leiter eines Privatunternehmens ausgaben, das angeblich Waffen entwickelte und produzierte. Sie versicherten einem amerikanischen Freiwilligen, der in den ukrainischen Streitkräften diente, dass sie ein hochmodernes Lasergerät entwickelten, das feindliche Drohnen „blenden“ könne.
Die Betrüger überredeten den Militärangehörigen, die Produktion einer solchen „Entwicklung“ für 85.000 US-Dollar in Auftrag zu geben. Später überwies der Mann ihnen das Geld in Raten – insgesamt mehr als 3,2 Millionen Hrywnja. Nach Erhalt des Geldes lieferten die Geschäftsleute jedoch kein einziges Gerät, und die Kommunikation mit ihnen brach regelmäßig ab.
Als der Freiwillige merkte, dass er getäuscht worden war, wandte er sich an die Strafverfolgungsbehörden. Beide Angeklagten wurden nun wegen Betrugs im Rahmen einer vorherigen Verschwörung angeklagt (Teil 4, Artikel 190 des Strafgesetzbuches der Ukraine).
Die Voruntersuchung läuft noch; die Ermittler prüfen, ob die Männer unter dem Deckmantel „innovativer Verteidigungsprojekte“ auch andere Personen betrogen haben könnten.

