Zwei Männer wurden in der Hauptstadt festgenommen, nachdem sie einen Café-Mitarbeiter mit einer Pistole und einem Küchenbeil bedroht und die Begleichung einer Schuld gefordert hatten, die sie einem Freund schuldeten. Die Angreifer agierten wie Geldeintreiber, wurden aber noch am Tatort festgenommen.
Dies berichtete die Kiewer Polizei, wie ein Informant meldet.
Der Vorfall ereignete sich in einem Café im Bezirk Solomyanskyi. Laut Polizeiangaben arbeitete die Frau mehrere Tage als Köchin, erhielt aber weniger Geld als erwartet – etwa 2.000 UAH. Um dieses Geld „zurückzugeben“, wandte sie sich an zwei männliche Bekannte.
Bewaffnet mit einer Pistole und einer Küchenaxt mit Fleischklopfer suchten die „Guten“ das Lokal auf. Sie bedrohten den Wirt und zwangen ihn, ihnen 800 Hrywnja zu geben, woraufhin sie den Ort verlassen wollten.
Die Caféangestellte ließ sich jedoch nicht verunsichern und drückte den Notrufknopf. Die Polizei traf umgehend ein und nahm die Angreifer auf frischer Tat fest. Gegen beide wurde bereits Anzeige wegen des Verdachts der Erpressung gemäß Artikel 189 Absatz 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches erstattet (Erpressung durch eine Gruppe von Personen in vorheriger Absprache).
Ihnen drohen bis zu 5 Jahre Haft.

