In Kiew hat die Polizei einen Mann festgenommen, der illegal einen Bus in Besitz genommen und einen Verkehrsunfall verursacht hatte. Der Vorfall ereignete sich in einer Straße des Kiewer Stadtbezirks Swjatoschynskyj.
Laut Polizeiangaben befand sich ein 32-jähriger Einwohner der Region Poltawa, der erst kürzlich nach Kiew gekommen war, in einem Zustand erhöhter Alkoholisierung. Während er die Straße entlangging, bemerkte er einen geparkten Bogdan-Bus und beschloss, sich ans Steuer zu setzen.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann durch Aufdrücken der Beifahrertür in die Fahrerkabine gelangte. Im Inneren fand er die Zündschlüssel, startete den Motor und fuhr los. Nach kurzer Fahrt verlor der Täter die Kontrolle über das Fahrzeug.
Infolgedessen kollidierte der Bus mit einem in der Nähe geparkten Toyota und Mercedes und prallte anschließend gegen einen Baum. Polizeibeamte trafen schnell am Unfallort ein und nahmen den Fahrer unmittelbar nach dem Unfall fest.
Der Mann wurde wegen unerlaubten Fahrzeugbesitzes angeklagt. Die Strafe für den angeführten Gegenstand sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu acht Jahren vor.
Das Gericht hat den Verdächtigen vorsorglich in Untersuchungshaft genommen. Die Voruntersuchung dauert an.

