Eigentum eines Bauträgers, der 21 Millionen vor den Steuerbehörden verheimlicht hatte, in Kiew verhaftet

Der Geschäftsführer der Firma „Bud Prom Line“, Andriy Kysil, geriet in einen Skandal: Sein Vermögen wurde im Rahmen eines Strafverfahrens wegen Steuerhinterziehung in Höhe von über 21 Millionen Hrywnja beschlagnahmt. Die Ermittlungen ergaben, dass das Unternehmen drei Jahre lang staatliche Gelder für die Organisation von Schulunterkünften erhalten, diese jedoch nicht in der Steuererklärung angegeben hatte.

Laut BEB arbeitete Bud Prom Line aktiv mit den Budgetstrukturen zusammen, insbesondere mit dem Bildungs- und Wissenschaftsdezernat des Stadtrats von Bila Tserkva, dem Exekutivausschuss und anderen lokalen Regierungsstellen. Die Arbeiten wurden in den Jahren 2022–2024 durchgeführt, als die Einrichtung von Notunterkünften in Bildungseinrichtungen Priorität hatte.

Die vom Staat erhaltenen Gelder wurden jedoch nicht ordnungsgemäß deklariert. Der Unternehmensleiter, der die gesetzlichen Bestimmungen kannte, erstellte systematisch keine Steuerrechnungen und reichte keine Einnahmenberichte ein. Dadurch flossen über 21 Millionen Hrywnja an Mehrwertsteuer nicht in den Staatshaushalt.

Die Missstände wurden durch die Ergebnisse der analytischen Untersuchung des BEB sowie durch eine wirtschaftsforensische Untersuchung bestätigt, die von Spezialisten der Tscherkassy-Niederlassung des Kiewer Forschungsinstituts für forensische Untersuchungen durchgeführt wurde.

Im Zusammenhang mit dem Strafverfahren beschlagnahmte das Gericht das Eigentum von Andriy Kysil:

  • ein Nichtwohngebäude mit einer Fläche von fast 96 m² in der Region Kiew;

  • eine Wohnung in der Hauptstadt mit über 122 Quadratmetern;

  • zwei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von über 10 Hektar in der Region Kiew;

  • Gewerbefläche mit einer Fläche von 190 m² in der Stadt Bila Tserkva;

  • eine volle Beteiligung am Stammkapital der Gesellschaft "Bud Prom Line".

Die Steuerbehörde schließt nicht aus, dass die aufgedeckte Steuerhinterziehung Teil eines größeren Betrugssystems ist. Die Strafverfolgungsbehörden prüfen derzeit, ob diese Praxis auch von anderen Auftragnehmern angewendet wurde, die mit Geldern für die Schulsicherheit arbeiten.

Die Ermittlungen dauern an. Der Fall wird vom BEB gemeinsam mit den Steuerbehörden überwacht.

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